Neue Synagoge in Dresden

Neue Synagoge in Dresden

Die neue Dresdner Synagoge ersetzt die vor dem Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten zerstörte. Es wird von der jüdischen Gemeinde verwendet, die vor dem Krieg in Dresden lebte. Die Neue Synagoge ist eine Synagoge in der Dresdner Altstadt. Das Gebäude wurde 2001 fertiggestellt und von den Architekten Rena Wandel-Hoefer und Wolfgang Lorch entworfen. Es wurde an derselben Stelle errichtet wie die von Gottfried Semper entworfene Semper-Synagoge (1839–1840), die 1938 während der Kristallnacht zerstört wurde.

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Geschichte der Neuen Synagoge in Dresden

Die Neue Synagoge in Dresden wurde 2001 an der Stelle der bekannten alten Synagoge errichtet. Die alte Synagoge wurde 1938 während der berüchtigten Kristallnacht von den Nazis niedergebrannt, als Hunderte von Synagogen in Deutschland und Österreich durchsucht und zerstört wurden. Die neue Synagoge ist ein neues modernistisches Gebäude im Gegensatz zu anderen restaurierten Gebäuden an diesem Ort, die ihren barocken Baustil beibehalten.

Die alte Synagoge, die einst an der Stelle der neuen Synagoge stand, wurde vom bekannten Dresdner Architekten Gottfried Semper entworfen. Es hieß Semper-Synagoge und wurde zwischen 1839 und 1840 erbaut. Die Grenzmauern der neuen Synagoge sind die letzten verbleibenden Teile des von Semper entworfenen Gebäudes. Nach den Bemühungen und Beiträgen des Zweiten Weltkriegs aus der ganzen Welt, insbesondere von Gunter Globel, half der Gewinner des Nobelpreises für Medizin 1999 der kleinen jüdischen Gemeinde in Dresden beim Aufbau einer neuen Synagoge. Die neue Struktur wurde 2001 fertiggestellt. Das Gebäude wurde von den Architekten Rena Wandel-Hoefer und Wolfgang Lorch entworfen. Die Architektur ähnelt den ersten israelitischen Tempeln in Jerusalem mit einer quadratischen Form und ohne Fenster.

Das Heiligtumsgebäude ist eine würfelförmige Struktur mit einem quadratischen Raum für Gottesdienste. Rundum hängen Maschendrahtvorhänge, die dem Interieur eine reichhaltige Finesse verleihen. Eines der Relikte der alten Synagoge ist der Davidstern, der während der Kristallnacht von einem Feuerwehrmann gerettet und nach dem Krieg in die jüdische Gemeinde zurückgebracht wurde.

Hier können sie in die Synagoge Dresden schauen

Lage und Anfahrt zur Synagoge Dresden

Die Neue Jüdische Synagoge befindet sich am Rande der Altstadt an der Elbe am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse. Das Albertinum und der Kurländerpalast befinden sich ebenfalls in der Nähe. Die Neue Jüdische Synagoge ist mit den Straßenbahnlinien 3 und 7 erreichbar, Haltestelle „Synagoge“.

Die Architektur der Synagoge

Ein heiliges Gebäude mit einem Würfel nach Osten – die Richtung des Gebets in Richtung Jerusalem. Die gewählte kubische Form basiert auf den frühen Tempeln der Israeliten und bezieht sich daher auf die ursprünglichen Rituale und traditionellen Symbole. Die strikte Formreduzierung verweist jedoch auch sehr spezifisch auf Sempers vorheriges Gebäude. Die Synagoge, die 1840 mit einem 20 x 20 Quadratmeter großen Grundriss fertiggestellt wurde, basierte ebenfalls auf einer grundlegend strengen kubischen Form (Grundriss siehe unten).

Die neue Synagoge ist ein Ort der Hingabe und des Gebets. Fenster wurden nicht verwendet, da sie die monumentale Wirkung der Wandflächen zerstören würden, vielleicht auch, um zu vermeiden, dass das Glas ein zweites Mal zerbricht.

Die 34 Schichten aus gegossenem Steinmauerwerk der 24 Meter hohen Kirche drehen sich spiralförmig nach oben, bis sie genau nach Osten ausgerichtet sind. Sein Charme liegt gerade in der eleganten Rotation und der feinen Abstufung rechteckiger Blöcke. In diesem seriösen und fokussierten Gebäude, das ausschließlich der internen Sammlung dient, findet sich nichts Verspieltes oder Dekoratives. Der insgesamt kraftvolle und unerschütterliche Eindruck der Synagoge erfordert keinen anderen Schmuck oder ein anderes Zeichen. Das blockförmige Gebäude erhebt sich wie ein Bollwerk über den turbulenten Verkehrsströmen und ist auf Verzögerung, introvertierte und zurückgezogene Reflexion und Meditation angewiesen. Architektur versus Eile.

Die provokative Außenglätte der monochromen, profillosen Fassade passt perfekt zum heutigen architektonischen Zeitgeist – aber in diesem Fall ist das weniger problematisch, da die Kommunikation eindeutig ganz nach innen gerichtet ist.

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