Kunsthalle im Lipsius-Bau

Kunsthalle im Lipsius-Bau

Der ursprünglich von 1885 und 1894 zwischen der Frauenkirche und der Brühlschen Terrasse errichtete kuppelgekrönte „Lipsius-Bau“ beheimatet seit der Vollendung seines Wiederaufbaus im Jahr 2005 die „Kunsthalle im Lipsiusbau“. Die Spuren der Zerstörung durch die Bombenangriffe im Jahr 1945 wurden bei der Renovierung sichtbar gelassen. Es werden wechselnde Ausstellungen mit Werken der zeitgenössischen Kunst präsentiert.

Allgemeines über die Kunsthalle im Lipsiusbau

Das prächtige Kunsthaus aus dem 19. Jahrhundert mit seiner Glaskuppel, der „Zitronenpresse“, nimmt einen besonderen Platz in der Dresdner Skyline ein. Der reich verzierte Gebäudekomplex wurde zu Ehren seines Schöpfers, Architekturprofessors Constantine Lipsius, „Lipsiusbau“ genannt. Dort finden seit Jahrzehnten sensationelle Kunstausstellungen statt. Die Spuren der Zerstörung blieben während des Wiederaufbaus sichtbar und standen im Kontrast zur Architektur. Dresden hat damit einen imposanten Platz für Kunstausstellungen wiedererlangt.

Anbau der Kunsthalle an die Kunstakademie

Der vierflügelige Komplex der Kunstakademie grenzt im Osten an die Kunstgalerie des Lipsius-Gebäudes, einen weiteren wesentlichen Teil des Gebäudes – wenn auch um etwa 45 Grad versetzt. Dies ist städtebaulich bedingt, da sich die Dresdner Befestigungsanlagen an der Jungfernbastei an dieser Ecke nach Südosten biegen und die Vorderseite dieses Gebäudeteils ebenfalls mit ihnen ausgerichtet sein sollte. Diese Nordostfassade ist in Form eines Portikus mit Vorraum gestaltet. Vier Paare korinthischer Säulen tragen einen flachen dreieckigen Giebel. Die südöstliche Fassade ist zweistöckig im Neorenaissance-Stil.

Lage und Anfahrt

Hotel in der Nähe


Parkmöglichkeiten

  • Tiefgarage Frauenkirche / Neumarkt
  • Tiefgarage An der Frauenkirche
  • Parkplatz Schießgasse

Eventlocation in der Kunsthalle

Im 19. Jahrhundert wurde zwischen der Frauenkirche und der Brühlscher Terrasse ein prächtiges Kunsthaus errichtet. Mit seiner Glaskuppel, die von der Bevölkerung wegen ihrer gefalteten Form als „Zitronenpresse“ bezeichnet wird, nimmt das Gebäude einen herausragenden Platz in der Dresdner Skyline ein. Bei seiner Entstehung war der „Zitronenpresser“ sehr umstritten, da er mit der Kuppel der Frauenkirche konkurrieren sollte. Heute gilt es jedoch als Bereicherung der Altstadt.

Der reich verzierte Gebäudekomplex wurde zu Ehren seines Schöpfers, des Architekturprofessors Constantine Lipsius, „Lipsiusbau“ genannt. Neben der Kunstakademie befand sich hier das Ausstellungsgebäude des Sächsischen Kunstvereins. Hier finden seit Jahrzehnten sensationelle Kunstausstellungen statt. Seit 1905 sind die Maler der neuen Künstlergruppe „Brücke“ bei Präsentationen des Kunstvereins vertreten. Nach seiner teilweisen Zerstörung im Jahr 1945 blieb das Ausstellungsgebäude jahrzehntelang ungenutzt. Der Wiederaufbau des Eigentümergebäudes des sächsischen Staatsministeriums der Finanzen wurde 2005 abgeschlossen. Die Spuren der Zerstörung blieben während der Renovierung sichtbar und im Gegensatz zur Architektur wurden die Schichten der Geschichte nicht verdeckt, sondern entstanden. Dies führt zu architektonischen Brüchen, bei denen sich Vergangenheit und Gegenwart treffen. Für den Entwurf erhielt die Arbeitsgruppe Auer + Weber + Architects zusammen mit Rolf Zimmermann und dem Staatsunternehmen Sächsisches Immobilien- und Baumanagement als Bauunternehmer den Architekturpreis des Architektenverbandes Sachsen.

Mit der Kunsthalle, die heute von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verwaltet wird, hat sich Dresden wieder zu einem beeindruckenden Veranstaltungsort für Kunstausstellungen entwickelt. Zahlreiche Sonderausstellungen bieten den Besuchern ein informatives und abwechslungsreiches Programm. Der besondere Zweck der Kunsthalle ist es jedoch, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinanderzusetzen.

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