Erich Kästner Museum

Erich Kästner Museum

Das Erich-Kästner-Museum ist ein Literaturmuseum in Dresden. Das Museum berichtet über das Leben und die Schriften des deutschen Kinderautors Erich Kästner und befindet sich in der Villa Augustin, welche Kästners Onkel gehörte. Das Museum zeichnet sich durch seine Architektur aus, die so konzipiert wurde, dass sie halbmobil ist und in einen einzigen Raum passt, in der Nähe des Ortes, an dem Kästner in Dresden aufgewachsen ist, ist die Innere Neustadt.

Das Museum über Erich Käastner

Das Erich Kästner Museum feiert das Leben und Werk vom geliebten deutschen Autor. Es wird als interaktives Mikromuseum oder „begehbare Schatzkiste“ statt a konventionelles Museum beschrieben.

Lage und Anfahrt

Das Erich-Kästner-Museum befindet sich an der Kreuzung Albertplatz mitten in Dresden Neustadt. Neustadt wird oft als trendiges Viertel bezeichnet. Hier finden Sie eine Reihe von Bars und Restaurants sowie Galerien und kleine Theater. Der Bahnhof Dresden-Neustadt befindet sich in der Nähe des Museums.

Der einfachste Weg zum Erich Kästner Museum führt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Straßenbahnlinien 3, 6, 7, 8 und 11 halten direkt am Albertplatz (Haltestelle „Albertplatz“). Das Erich-Kästner-Museum ist auch mit dem Zug am Bahnhof Dresden-Neustadt leicht zu erreichen. Vom Bahnhof laufen Sie ca. 5 Minuten zum Albertplatz. Parkplätze am Albertplatz sind sehr knapp. Selbst in den kleinen Seitenstraßen ist es schwierig, einen Parkplatz zu finden.

Erich-Kästner-Denkmal

Das diskrete Erich-Kästner-Denkmal befindet sich diagonal gegenüber dem Erich-Kästner-Museum am Eingang zur Alaunstraße. Das Denkmal wurde 1987 vom Bildhauer Wolf Eike Kuntsche geschaffen und zeigt eine Auswahl von Werken von Kästner.

Über Erich Kästner

  • Geboren in Dresden, Deutschland am 23. Februar 1899
  • gestorben am 29. Juli 1974
  • Genre – Literatur & Belletristik , Poesie , Sachbücher, Kinderbücher

Deutscher Satiriker, Dichter und Schriftsteller, dessen militärische Erfahrungen ihn nach dem Weltkrieg pazifistisch machten. Kästner ist bekannt für seine Jugendromane, aber sie waren bei Nazis nicht beliebt – sein berühmter Emil und die Detektive (1929) haben erst keine Veröffentlichungserlaubnis bekommen. Kästners Kinderbücher spiegelte seinen sozialen Optimismus wider, der auf seinem Glauben an die Erneuerungskraft beruhte von jeder neuen Generation von Jugendlichen. Seine Bücher waren bei vielen Kindern beliebt.

Erich Kästner wurde in Dresden als einziges Kind von Emil geboren Kästner, ein Sattler, und Ida (Augustin) Kästner. Als Emil seine spezielle Arbeit nicht fort setzen konnte, landete er in einer Gepäck Fabrik. Um die Familie zu unterstützen, nahm Ida Gelegenheitsjobs als Semstress und Friseur an. Kästner besuchte ein Lehrerseminar, an einer Lehrerausbildungsstätte. Während des Ersten Weltkriegs wurde er in ein Infanterieregiment für ein Jahr eingezogen. Die Erfahrung machte ihn ein Leben lang zum Gegner des Militarismus. Nach dem Militärdienst studierte er Deutsch Literatur an der Universität Leipzig. In den 1920er Jahren arbeitete er in einer Bank und trug zum Pazifisten, Die Weltbühne und anderen Zeitungen bei. 1925 promovierte Kästner zum Dr. für eine Dissertation über Friedrich II. und Deutsche Literatur. Kästners frühe Werke, Gedichtsammlungen, erschien in den 1920er Jahren.

Kästner studierte in Rostock , Leipzig und Berlin, um Lehrer zu werden. Später wurde er als Journalist freiberuflicher Schriftsteller (1927). Er schrieb auch den bemerkenswerten tragischen Roman Fabian (1931). Seine Kinderbücher zeichnen sich durch ihren Humor und den Respekt für die moralische Ernsthaftigkeit des Kindes aus. Das bekannteste davon, Emil und die Detektive (1929), wurde mehrmals dramatisiert und gefilmt. Von den Nationalsozialisten daran gehindert, in Deutschland zu veröffentlichen (1933–45), druckte er seine Werke in der Schweiz. Nach dem Krieg wurde Kästner Redakteur Der Neuen Zeitung von München und gründete anschließend ein Verlag für Kinder. Von 1952 bis 1962 war er Präsident der deutschen Niederlassung von PEN, einer internationalen Organisation von Schriftstellern. Seine Werke nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnen sich durch eine stärkere Betonung der Sozialphilosophie aus, opfern jedoch nicht ihre Eleganz und unterhaltsamen Qualitäten. Dazu gehören Das doppelte Lottchen (1950);  In treue Hände (1950); das Stück Die Schule der Diktatoren (1956); und Als ich ein junger Mann war (1957).

Doku über Erich Kästner

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